Der eigene Hund ist bekanntlich immer der Bravste, Schönste und Beste. Und bei aller Liebe zu den vielen super Hunden da draußen, muss ich doch zugeben: sie ist einfach mein Liebling! Und obendrein, wie könnte es anders sein, ist sie auch noch das geborene Fotomodell.

Darf ich vorstellen: Sitka. Eigentlich lautet ihr voller Name Endearing Eska of White Sunrise, aber den Leuten ist einfach zu viel Blödsinn eingefallen für Eska. Spätestens nach "Eska-lation" (danke Jakob für deinen wertvollen Beitrag) haben wir sie geringfügig umgetauft. Wir sind Fans des Kinderfilms Bärenbrüder, da hat sich Sitka auch wegen der Ähnlichkeit zum richtigen Namen angeboten. Und hier ist die hübsche Dame :)

Suchspiele gehören zu unseren Lieblingsbeschäftigungen. Es gibt keine Regeln, man kann nichts falsch machen, nur einen Haufen Kekse abstauben. Ganz nebenbei lernt man, dass es sich lohnt, bei Frauchen zu sein. So lässt es sich als junger Hund leben.

Kaum zu glauben, aber Arbeit kann echt spaß machen! Wenn man den Beutel zu den Menschen bringt, darf man nämlich daraus naschen. Und da ist immer etwas leckeres drinnen. Also achten wir gut auf das blaue Ding, suchen es und bringen es schnell zurück.

Neben den Arbeitstagen als Teilzeit-Bürohund gibt es auch die ruhigen Momente. Abendliches relaxen in der Wiese gehört ebenso dazu. Und da man doch mit dem Hund raus muss, haben wir einen Grund den ganzen Corona-Tumult einmal hinter uns zu lassen.

Das Fotografenherz springt spontan höher bei so einem geduldigen Model. Warten, beobachten, über den Dingen stehen. Und vor allem die Paparazzi ignorieren. Früh übt sich, wer mal eine wahre anmutige Prinzessin werden will. 

Wer kann diesem Blick widerstehen? So süß das kleine weiße Wollknäuel auch wirkte, sie hatte doch mächtig Hummeln im Hintern! Nunja, ein Welpe will nunmal die Welt entdecken. Und so erkundeten wir Stück für Stück die neue Umgebung. Sie hat es aber auch gut getroffen: in der schönen Wachau gibt es so viele tolle Dinge zu sehen und zu schnuppern.

Sich unter den vielen süßen Welpen zu entscheiden war schwer. Jeder war für sich ganz besonders und entzückend. Wir haben uns für die Dame mit dem roten Halsband entschieden. Sie war die "auffallend unauffälligste" im Wurf, hat von Beginn an viel beobachtet und gerne gekuschelt. Wie sich rausstellen sollte, ist sie wirklich eine besonders gute Beobachterin und reagiert sehr feinfühlig auf ihre Umgebung. Gleichzeitig zeigt sie uns jeden Tag, wie mutig und unerschütterlich sie ist. Für uns ist sie die Beste!